Am Samstag, den 27.06.2026 hatten wir im Rahmen unserer Seminarfacharbeit die Möglichkeit, uns in einer kleinen Imkerei über die Bienenhaltung und die Honigernte zu informieren.

Zu Beginn verfolgten wir die Honiggewinnung. Zunächst wurden die mit Honig gefüllten Rähmchen aus dem Honigraum entnommen und die darauf befindlichen Bienen abgeblasen. Danach wurden die Honigwaben entdeckelt und die Feuchtigkeit des Honigs gemessen. Die Waben wurden anschließend in die Honigschleuder eingesetzt, in der der Honig aus den Waben geschleudert wurde. Der frisch gewonnene Honig floss dabei durch zwei Siebe, um Wachsreste zurückzuhalten.

Anschließend wurde uns der Aufbau einer Bienenbeute erklärt. Die unterste Zarge dient als Brutraum, in dem die Bienenkönigin lebt und ihre Eier legt. Im oberen Bereich der Rähmchen befindet sich der sogenannte Futterkranz. Über dem Brutraum liegt ein Absperrgitter, welches verhindert, dass die Königin in den Honigraum gelangt und dort ebenfalls Eier ablegt. Der obere Teil der Beute heißt Honigraum welcher aus mehreren Zargen und Rähmchen aufgebaut ist.

Beim Öffnen der Beute wurde ein Smoker verwendet, der mit Eierpappe, Pellets und getrockneten Kräutern gefüllt war. Dabei konnten wir viele Bienen, Bienenlarven, die Königin sowie den Futterkranz sehen.

Zum Abschluss durften wir frische Honigsemmeln genießen und führten noch ein interessantes Gespräch über die Imkerei und die Arbeit mit den Bienen. Der Besuch war sehr informativ und bot uns spannende Einblicke in die Bienenhaltung.

Ein herzliches Dankeschön an Familie Roth, an Cindy sowie an den AG-Leiter  Herrn Korn.

Helena